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Buch Details
 
Walter front

Österreichisches Urheberrecht

Handbuch, 1. Teil: Materielles Urheberrecht, Leistungsschutzrecht, Urhebervertragsrecht

Hon.-Prof. Dr. Michel M. WALTER

Ein System des österreichischen Urheberrechts. Band 1 umfasst das materielle Urheberrecht, Leistungsschutzrecht sowie das Urhebervertragsrecht.
Walter erläutert die normativen Zusammenhänge, verarbeitet umfassend die gesamte Rechtsprechung, zeigt Querbezüge zum europäischen und deutschen Urheberrecht auf und dokumentiert sorgfältig die Literatur. Ein Fokus liegt dabei auf den Fragen des „digitalen Urheberrechts".

Buch Informationen

Seiten: XLI. 990 Seiten
Preis: 160,- EUR[D];
ISBN: 978-3-900741-52-5
Erscheinungstermin: Mai 2008
Erscheinungsort: Wien
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Inhalt

Nach der Arbeit von Rintelen aus dem Jahr 1958 liegt mit dem „Österreichischen Urheberrecht" von Prof. Dr. Michel M. Walter erstmals wieder ein System zum modernen Urheberrecht vor. Das Werk ist auf 2 Bände ausgelegt. Band 1 umfasst das materielle Urheberrecht, Leistungsschutzrecht sowie das Urhebervertragsrecht und ist im Mai 2008 erschienen. Band 2 ist der Rechtsdurchsetzung sowie dem internationalen Urheberrecht gewidmet und ist für 2009 geplant.
In das Werk sind die Erfahrungen aus über 30 Jahren intensiver wissenschaftlich-publizistischer und praktischer Auseinandersetzung mit dem Urheberrecht eingeflossen. Eine systematische Durchdringung des gesamten Urheberrechts hat in Österreich in dieser Form bisher gefehlt. Walter setzt damit Maßstäbe für die künftige Befassung mit dem Urheberrecht.
Der Stoff des materiellen Urheberrechts, des Leistungsschutzrechts und des Urhebervertragsrechts wird vor dem Leser in allen Details ausgebreitet. Walter erläutert die normativen Zusammenhänge, verarbeitet umfassend die gesamte Rechtsprechung, zeigt Querbezüge zum europäischen und deutschen Urheberrecht auf und dokumentiert sorgfältig die Literatur. Ein Fokus liegt dabei auf den Fragen des „digitalen Urheberrechts", also den Nutzungen im Internet und mittels PC und moderner Medien.
So ist ein umfassendes Nachschlagwerk zu System und Praxis des Urheberrechts entstanden, das man - wenn man es einmal in die Hand genommen hat - nicht mehr missen möchte.

 

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Rezensionen

Prof. Thomas Hoeren in MMR 10/2008:
"Michel Walter ist einer der ganz Großen im europäischen und internationalen Urheberrecht. Seit vielen Jahren prägt er entscheidend das österreichische Immaterialgüterrecht unter Einbeziehung internationaler Entwicklungstendenzen. Schon vor einigen Jahren veröffentlichte er mit seinem Band" Europäisches Urheberrecht" eine große Enzyklopädie zu den EU-Regelungen im Bereich des Urheberrechts. Nun liegt ein we,teres Monumentalwerk vor: In zwei Bänden sollen die gesamten Strukturen des Urheberrechts herausgearbeitet werden. Im vorliegenden Band I werden die Fragen des materiellen Rechts sowie des Urhebervertragsrechts thematisiert. Es fehlt noch der zweite Band, der die Folgen einer Rechtsverletzung ebenso beinhalten wird wie das Recht der Verwertungsgesellschaften. Im Vorwort wird dann noch eine (separate?) Publikation zum internationalen Urheberrecht angekündigt

Um es vorweg zu sagen: Das Buch ist genial! Auf knapp 1.000 Seiten wird die gesamte Fülle der Diskussion in Lit. und Rspr. zum österreichischen Urheberrecht vorgestellt, unter Einbeziehung historischer und rechtsvergleichender Einsichten. . . . Nach diesen einleitenden und insofern eher verkürzenden Hinweisen kommt der Verfasser zu seiner klassischen Güte ab 5.55, wo er den Werkbegriff im Urheberrecht thematisiert. Immer wieder gelingt es ihm, die verschiedenen Schutzsysteme in Europa miteinander zu vergleichen und auch den Bezug zum EU-Recht herzustellen. . . . Daran schließen sich weitere Überlegungen zum Inhaber des Urheberrechts (5. 173 ff.) an, wobei das besondere Augenmerk auf die Frage gerichtet ist, wie im Filmbereich im Verhältnis von Filmregisseur und Filmproduzent die Urheberschaft zu organisieren ist (5. 204 fl.). . . . Nach weiteren Ausführungen zur Schutzdauer (5. 223 ff.) kommt der Verfasser auf den Inhalt des Urheberrechts zu sprechen (5. 263 ff.). Als Hardliner erweist sich Walter, wenn er etwa flüchtige Kopien oder die Anzeige von Computerprogrammen auf dem Bildschirm schon als Vervielfältigung ansehen will (5. 276 f.). wobei er insofern die kontroverse deutsche Diskussion nur unzureichend wiedergibt (s. S. 277, Fußn. 1582). Sich selbst treu und dem Rezensenten inhaltlich gewogen bleibt der Verfasser, wenn er eine Online-Erschöpfung etwa bei Computersoftware für gegeben erachtet (5. 305). . . .

Das Buch ist eine Fundgrube und eine Freude zum Lesen. Dies gilt nicht nur fachlich, sondern auch stilistisch. Walter hat eine exzellente Diktion und versteht es, den Leser in seinen Bann zu ziehen, insb. auch, was seine eigenen Ansichten angeht. "Der Walter" ist ein Handbuch, das es mit allen deutschen Kommentaren problemlos aufnehmen kann. Der deutsche Leser erfährt hier viel für die deutsche Diskussion, gerade auch in der sehr interessanten externen Sicht eines österreich ischen Experten. Schade nur, dass Walter so konservativ ist und daher kartell- und AGB-rechtliche Fragen ebenso verschweigt wie die groBe wettbewerbstheoretische Diskussion um Sinn und Unsinn des Immaterialgüterrechts. Aber das kann man verschmerzen".

 

Autor

Hon.-Prof. Dr. Michel M. WALTER ist Rechtsanwalt in Wien und Honorarprofessor an der Universität Wien. Zahlreiche Veröffentlichung zum österreichischen und internationalen Urheberrecht: u.a. „Copyright Law - Austria" in: Rüster, World Intellectual Property Guidebook, „Europäisches Urheberrecht - Kommentar" (Herausgeber, Mitautor), Mitherausgeber der Zeitschrift „Medien und Recht", zahlreiche Beiträge in Fachzeitschriften.
M. Walter zählt zu den profiliertesten Vertretern des Urheberrechts in Österreich und auf internationaler Ebene.
 
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